Mein Strickzeugs

Diese Woche werde ich ein bissel dazu nutzen, bei mir aufzuräumen und ein bissel mehr zu stricken. Habe auch eine Menge Angefangenes rumliegen.

Neu angefangen hatte ich zwei Schals: einen Haruni und einen January Cowl.
Der Haruni entsteht aus “Kid Light” in rot von Schachenmayr nomotta mit einer Stricknadel Stärke 5 mm. Es ist mein erster Versuch im Lace-Stricken. Mein Maschenbild ist nicht so gleichmäßig, wie ich es gern hätte. Das Garn verstrickt sich ungewohnt, ist dafür aber wunderbar weich.
Den January Cowl stricke ich aus dem noch übrigen “Designer Garn”. Momentan liegt das Projekt an der Seite, da es recht eintönig ist. Allerdings hat es ja auch noch Zeit, da hier gerade Frühling wird.

Von meinen Bex Socken habe ich ja bereits berichtet.
Zudem schwirren auch noch drei UFOs rum, an denen ich schon länger nicht gearbeitet habe: Space Invader Socken, ein Häkeldeckchen und ein Entrelac Schal.

Balkonia

Momentan machen wir meinen Balkon mal wieder flott. Das heißt: Saubermachen, neue Versiegelung auftragen und anschließend meine Tomaten pflanzen (die hatte ich letzten Monat gesät bzw. angezogen) und Kräuter und anderes sähen.

Übrigens sollte ich erwähnen, dass mein Liebstöckel vom vergangenen Jahr teilweise wiedergekommen ist. Eigentlich, hätte ich nicht gedacht, dass dieser sich auch im Topf mehrjährig halten lässt, da der Frost die Wurzeln eigentlich stark angreifen sollte. Na ja, da habe ich mich wohl getäuscht.
Als Tomaten habe ich in diesem Jahr Fleischtomaten ausgewählt. Mal sehen, wie diese sich so im Topf machen. Zudem werden auch wieder Liebstöckel (zu dem, der wiedergekommen ist) und Petersilie gesät. Außerdem noch Kerbel und ich werde versuchen Erbsen auf dem Balkon zu ziehen.

Meine Zimmerpflanzen haben gestern mal Zuwachs bekommen: eine Fittonia. Die genaue botanische Bezeichnung kenne ich noch nicht, aber ich werde sie wohl noch irgendwann herausfinden.

Ein Jäckchen für meinen Teddy

Neulich sah ich in einem Forum ein gehäkeltes Baby-Jäckchen, dass aus zwei gefalteten Sechsecken gearbeitet wurde. Häkeln macht mir neben dem Stricken auch sehr viel Spaß und ich fand diese Konstruktion einfach interessant. Allerdings werden Handarbeiten nicht immer so eckig, wie man es gerne hätte: Man konnte leider bei der hinteren Naht erkennen, dass es sich um zwei Teile handelt. Ich fragte mich, ob das nicht auch in einem Stück zu häkeln wäre. Wie man im folgenden sehen kann, ist es mir dies gelungen.

Teddy-Jacke

Statt zwei Sechsecken habe ich ein Achteck gehäkelt. Ich habe soviele Luftmaschen (LftM)  angeschlagen, wie die Jacke am Ende breit sein sollte (Breite ohne Arme) plus zwei weiteren LftM als Ersatz für das erste Stäbchen (Stb). Dann wird in die vierte LftM von der Nadel aus ein Stb gearbeitet. In jede weitere LftM folgt nun ebenfalls ein Stb bis man bei der zuerst gearbeiteten LftM angekommen ist.

Zu dem Stb, das man bereits in diese gearbeitet hat, gesellen sich noch ein paar weitere: Man häkelt nun 4 x (2 LftM und dann ein Stb in erwähnte LftM). Dann häkelt man wieder in jede LftM ein Stb, bis man wieder auf der anderes Seite angekommen ist. In diese Ecke häkelt man nun 3 x (2 LftM und dann ein Stb). Dann endet man mit 2 LftM und anschließend eine Kettmasche (KettM) in die LftM des ersetzten Stäbchens.
In den folgenden Runden häkelt man in jedes Stb der Vorrunde ein Stb und das erste Stb jeder Runde wird mit 3 LftM ersetzt. In die Luftmaschenketten häkelt man jeweils (2 Stb, 2 LftM, 2 Stb). Man endet mit einer KettM in die LftM des ersetzten Stäbchens.
Wurde man vier LftM in der Breite nehmen, sähen die ersten beiden Runden schematisch so aus:

häkelschrift-teddyjacke1

Man häkelt soviele Runden, bis man durch Falten erkennt, das die Vorderseiten der Jacken aneinanderstoßen. Dann werde Ärmel und Schultern zugenäht und schließlich müssen noch alle Fäden vernäht werden.

Verzopft

Derzeit stricke ich an den “Bex”-Socken aus dem Buch “Sock Innovation”. Allerdings geht es nur recht langsam voran, da ich momentan sehr viel für die Uni lerne. Außerdem handelt es sich um ein Zopfmuster, welches viel Konzentration verlangt und die habe ich momentan nicht allzu sehr.

Außerdem warten auch noch meine “Mojos”, die ich vor einiger Zeit gestrickt hatte, darauf gestopft zu werden. Neben den bereits vor kurzem gestopften Socken und denen, die meine Mom zu Weihnachtem bekam, sind es bislang die einzigen Socken, die aus sogenanntem “Designergarn” gefertigt sind. Da die Socken auf Dauer nicht so haltbar sind, werde ich meine Reste an Designergarn wohl eher anderweitig verstricken. Da die daraus gestrickten Socken sehr weich sind, überlege ich, mir einen Schal zu stricken. Eine Idee für die Verarbeitung hätte ich ja schonmal gefunden, allerdings habe ich zwar einiges an diesem Garn, aber meist nur jeweils so 50g je Farbe.