Weihnachtsgeschenke

Meine Eltern haben sich über ihre Socken mal wieder sehr gefreut.

Ich selbst habe übrigens ein wenig Geld bekommen, da ich zu Weihnachten nie weiß, was ich mir wünschen soll. Ich bin mit dieser Lösung zufrieden. Ein Teil des Geldes habe ich in Form einer Gutscheinkarte bekommen, die ich in einigen Geschäften und zudem auch bei Amazon einlösen kann. Da fällt mir sofort ein, dass meine Wunschliste auf Amazon ja gar nicht so klein ist. Irgendwie stehen auf der Liste nur Strickbücher …

Ein Weihnachtsgeschenk gibt es noch bis 1. Januar von Tin Can Knits . Näheres zur Aktion findet man hier. Im Prinzip kann man sich ein beliebiges Pattern aussuchen und dann mit dem Gutscheincode SHARETHELOVE gratis bekommen. Ich habe mir das Pattern für die Jacke namens Antler (dt. Geweih) ausgesucht. Ich wollte ja schon länger mal eine Jacke oder einen Pullover stricken und diese hier soll recht einfach sein. Zudem sieht man in den Projekten auch andere Menschen mit meiner Figur darin und die Jacke schaut auch bei diesen sehr gut aus. Bin gerade auf der Suche nach einem schönen Garn, dass meiner Geldbörse nicht allzu weh tut. Angetan hat es mir ja die DROPS Lima in beige, zumal die Alpaca-Garne von Drops aktuell etwas günstiger zu haben sind.

Keine Fotos

… gibt es heute. Derzeit bin ich doch etwas unlustig Bilder zu machen, obwohl schon wieder die ein oder anderen Dinge fertig sind. Ein Paar Handschuhe in weinrotem Feria Strumpfgarn (das hatte mir meine Mom aus dem Netto mitgebracht, als ich im Oktober hier zu Besuch war). Ich finde das Design toll, weil man die Handschuhe net ausziehen muss, wenn man sein Handy oder ein Taschentuch aus der Hosentasche ziehen möchte.
Aus diversen roten Resten ist eine 3-fädig, d.h. aus drei Fäden 4-fach Sockenwolle, gestrickte Mütze entstanden, für die ich allerdings noch ein paar Knöpfe zur Deko benötige bzw. ich habe mal in der Knopfkiste meiner Mom gewühlt und kann mich noch net entscheiden, welche ich nehmen werde. Es handelt sich hier im Prinzip nur um noch einmal dieselbe Mütze, wie ich sie schon vor nicht allzu langer Zeit in weiß gestrickt habe.
Ansonsten habe ich gestern noch ein Tuch, dass ich schon länger stricken wollte, aus Wolle Rödel Sport- und Strumpfwolle Color 4-fach (degradé) in Blau- und Grüntönen abgekettet. Es muss allerdings noch vernäht und natürlich gespannt werden.

Ansonsten sind da noch ein Paar Socken in Arbeit, d.h. die erste von beiden ist auf der Zugfahrt hier her zu meinen Eltern fertig geworden und die zweite angeschlagen. Viel weiterstricken werde ich an der zweiten Socke vermutlich nicht, da ich am 2.1. wieder zurückfahre und noch Beschäftigung brauche um die lange Zeit im Zug zu überstehen. Das Design der Socken stammt, welch ein Wunder, mal wieder von Cookie A. (Erwähnte ich schonmal, wie sehr ich ihre Socken-Designs mag?)

Apropros Zugfahrt und stricken. Da fällt mir ein nerviges Gespräch ein, dass ich im Oktober im ICE Frankfurt-Berlin hatte.
I=Ich, F=Frau die neben mir sitzt, Handlungen und Gedanken schreibe ich mal kursiv.
I: (packe Strickzeug aus und beginne an einer Socke weiterzustricken)
F: Für sowas (<- mit ganz hoher Stimme und langgezogen) habe ich ja keine Zeit!
I:  Ich habe auch keine Zeit, deshalb nehme ich sie mir einfach!
F: guckt äußerst irritiert
… etwa 10 Minuten später
F: Zugfahrten sind ja so langweilig.
I: Also mir ist nicht langweilig.
F: motzig: Sie steigen ja laut der Anzeige schon in Hildesheim wieder aus und ich fahre noch bis Berlin weiter und erst dort steige ich aus!
I: Ich steige in Hildesheim um, nicht aus.
F: Aber Sie sehen nicht so aus, als würden Sie jede Woche zweimal solche Strecken hin- und herfahren!
I: Wenn Ihnen langweilig ist, dann könnten Sie sich doch was zu lesen mitnehmen oder Sie lernen stricken oder suchen sich eine andere Beschäftigung!
F: Für S-O-W-A-S (noch langezogener als am Anfang und diesmal mit sehr abwertendem Unterton) habe ich keine Zeit!!!!
(Darauf wollte ich dann net mehr antworten. Für mich war das Gespräch beendet. Sie hat noch weiter versucht mich mit ihrer Langeweile zu nerven, aber ich habe einfach net mehr reagiert. Die Frau meinte dann zwar noch, ich sei so überaus unhöflich, weil ich ja net mehr antwortete, aber das war mir egal. Danach hat sie dann Löcher in die Luft gestarrt. Als sie auch noch anfing so genervtes Gestöhne von sich zu geben, da habe ich meinen mp3-Player rausgeholt.)
Bei der diesmaligen Fahrt hierher zu meinen Eltern hatte ich glücklicherweise eine Leseratte neben mir sitzen, die genauso wenig Redebedürfniss hatte, wie ich. Ich hoffe sehr, dass die Rückfahrt genauso entspannt wird!