Kap-Sonnentau (vegetativ)

Bei den ersten (zudem erfolgreichen) Versuchen zur Vermehrung habe ich mich grob an eine sehr gute Anleitung der Carnivorous Plant Society (UK) gehalten, welche ich hier kurz zusammenfassen und mit eigenen Bildern versehen möchte. Den Artikel von Chris Garry (in englischer Sprache) findet man hier.

Hierzu nahm ich ein durchsichtiges Gefäß, in welches ich zu ca. 1/3 mit destilliertem Wasser (in destilliertem Wasser bilden sich nicht so schnell Algen) gefüllt habe. Hierein gab ich die abgeschnittenen Blätter. Hierbei habe ich solche ausgesucht, welche noch keine Insekten gefangen haben. Allerding habe ich festgestellt, dass ein Kürzen der Blätter von Vorteil ist. Wie kurz, das muss man ausprobieren. Die Blätter sollten dann mit den Tentakeln nach oben auf dem Wasser liegen. Anschließend habe ich eine durchsichtige Tüte drübergestülpt. (Man kann natürlich auch ein durchsichtiges verschließbares Gefäß nutzen!) Danach habe ich das Gefäß an einen hellen, nicht vollsonnigen Ort gestellt (Ost-Fenster). Danach wartet man ein paar Wochen und achtet darauf, dass Blätter, welche braun werden aussortiert werden.  Dabei sollte man darauf achte, dass manchmal Wurzeln gebildet werden, welche braun bis schwarz sind, und diese Stecklinge nicht aussortiert werden sollten.

Eine Ansicht mehrerer Steckis
Eine Ansicht mehrerer Steckis

Man sollte zudem so schnell nicht aufgeben, da die Stecklinge unterschiedlich viel Zeit benötigen können. Wenn man das Gefühl hat, dass sie groß genug sind, dann pflanzt man sie ein. Hierbei sollte das Substrat feucht sein und stets feucht gehalten werden.
Nach einiger Zeit sehen die Pflanzen dann evtl. aus wie folgt.

Zwei Sonnentausteckis
Zwei Sonnentausteckis

Aus meiner persönlichen Erfahrung muss ich sagen, dass diese Art der Vermehrung  nicht ganz so einfach ist. Bei mir haben von den ca. 15 Blattstücken zwar fast alle Wurzeln und Tentakel gebildet, aber nach dem Einpflanzen sind dann alle bis auf zwei Pflanzen (siehe obiges Bild) eingegangen.

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