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Studiere die Streifen

Am gerade vergangenen Wochenende sind mal wieder ein paar wenige Projekte fertig geworden. Als erstes mein Stripe Study Shawl:

Gestrickt ist er aus NKD Casa Home “knitting set for socks” , einem Garn, das dem Namen zufolge Sockengarn ist, gleichzeitig aber auch nur handwaschbar. Da es also vermutlich filzt, werde ich auch den Rest davon (meine Mom hat mir Anfang des Jahres 4 Pakete mit je 200 g geschickt) wohl eher nicht zu Socken verarbeiten!
Verstrickt habe ich die vier Knäule (je 2×50 g pro Farbe) fast vollständig. Was vermutlich nur ich sehe, ist, dass der letzte Streifen im mehrfarbigen Garn nicht ganz vollständig ist, d.h. ich hätte noch einmal mehr wenden müssen, nur war hierfür definitiv nicht genug Garn übrig. Gespannt habe ich es mal nicht auf einer Unterlage, sondern ich habe die längste Seite an meinem Wäscheständer mit Wäscheklammern befestigt (dabei etwas in die Länge gezogen). Dann habe ich den unteren Teil etwas in Form gezogen, sodass sich nichts mehr wellt und ihn so trocknen lassen. Die längste Seite misst nun ca. 2 m.

Neben dem Tuch sind auch noch die Socken, welche meine Mom zu Weihnachten bekommen wird, fertig geworden:

Es handelt sich hierbei um das Muster der broken seed stitch socks. Allerdings habe ich tatsächlich nur das zweifarbige Muster genutzt und den Rest nach eigenem Gusto gearbeitet. Vom rot-bunten Garn habe ich 39 g verstrickt und vom grünen Garn 17 g. Das grüne Garn war ein Rest von einem Paar Socken für mich selbst, welches ich im Februar gestrickt hatte. Das Muster war übrigens super einfach zu stricken, daher hatte ich auch bei einem Stricktreffen einen Großteil der ersten Socke gestrickt.
Die Weihnachtssocken für meinen Dad sind übrigens inzwischen auch schon auf den Nadeln (man weiß ja nie, was bis Dezember noch dazwischen kommt und so sind sie auf jeden Fall rechtzeitig fertig), doch da sind gerade erst ein paar wenige Zentimeter geschafft.

2013-lintilla

Etwas für den Hals, die Füße und ein kleines Tierchen

Über Weihnachten hatte ich mir ein Tuch gestrickt, aber es eine kleine Ewigkeit lang nicht vernäht. Inzwischen hatte ich dann doch Lust dazu die Fäden zu vernähen und das Tuch anschließend zu spannen. Es handelt sich um den Echo Flower Shawl, gestrickt aus “Wolle Rödel Sport- und Strumpfwolle Color” in Farbe 15996.

Ich habe ein paar kleine Änderungen gemacht. Zunächst habe ich die flower chart nur 11 Mal wiederholt, dann habe ich die border chart begonnen, d.h. ich habe zunächst nur die Reihen eins bis sechs gestrickt und danch die Reihen drei bis sechs noch einmal gearbeitet bevor ich den Rest dieser Chart gefertigt habe. Nach der edge chart habe ich die flower chart nochmal wiederholt. Von den drein Knäulen Garn habe ich etwas mehr als 2,5 verbraucht. Ich hätte also vermutlich noch ein paar mehr Wiederholungen der flower chart arbeiten können. Allerdings bin ich im Allgemeinen sehr zufrieden mit der Größe des Tuches. Die Farbe gehen leider weniger gut ineinander über als die Knäuel vermuten ließen, aber das Muster ist noch halbwegs gut zu erkennen.

In den letzten Wochen habe ich dann auch endlich mal meinen Weihnachtsgutschein bei Amazon eingelöst. Eines der Bücher, dass bei mir eingezogen ist, ist dieses. Daraus wollte ich dann auch gern ein Tüchlein stricken und überlegte, mit welchem Garn ich das wohl stricken könnte. Da fiel mir dann dieses kleine Tuch ein, das seit etwa einem Jahr bei mir rumlag ohne je vernäht worden zu sein (es war halt viel zu klein, als das ich es jemals getragen hätte) und von dem ich noch das Restgarn hatte und beschloss das Tüchlein zu ribbeln. Aus dem einen Knäuel “Zitron Unisono” ist dann eine Lintilla enstanden.

Ich habe versehentlich den geraden Teil um zwei Reihen, also eine Rippe, kürzer gestrickt, was wohl auch erklärt, warum mir kurz vor dem Ende fast das Garn ausging, weswegen ich hier ein bissel anpassen musste. Ich finde sie trotzdem ganz gelungen. Ein klein bisschen unschön ist, dass die erste Hälfte aus dem geribbelten Garn leicht ungleichmäßig gestrickt ausschaut. Das hat sich nach dem waschen zwar ein wenig gegeben, aber ich ärgere mich trotzdem darüber.

Vor der Lintilla hatte ich auch noch meine im Advent begonnenen Socken fertig gestrickt. (Fotos habe ich leider gerade  nicht auf diesem Rechner). Es handelt sich um ein Paar Twisted Flower Socks in einem grünen Garn (“Wolle Rödel Sport- und Strumpfwolle Tweed 4-fach”). Ich finde bei dem Garn etwas schade, dass die Tweed-Teilchen bei meinen Knäulen alle eher dunkel sind und keine helleren/ bunteren Teilchen mit dabei waren. Darauf sollte ich das nächste mal achten, wenn ich mal wieder Tweed-Garn kaufen sollte.
Edit: Hier nun noch ein paar Bildchen der Socken:

Neben dem kleinen Tuch-Büchlein ist auch noch ein Buch mit Anleitungen für lustige Tierchen bei mir gelandet. Das Buch war schon länger auf meiner Wunschliste, da die nach den Anleitungen im Buch gearbeiteten Figuren doch sehr ähnlich zu den zu den Anleitungen gehörenden Bildern sind. Wie ich nun feststellen konnte, liegt dies vermutlich an den sehr ausführlichen Anleitungen, die zum Teil auch bebildert sind.
Daraus wollte ich dann natürlich auch gleich mal etwas stricken! Da ich noch einiges von einem grünen Sockengarn liegen habe, das recht filzig ist, hatte ich mich für eine Nessie entschieden.

Gestrickt habe ich das Tierchen mit doppeltem Faden, aber trotzdem mit 2,5 mm Nadeln um ein festes Gestrick zu bekommen, damit man die Füllung nicht durchsieht.

 

Keine Fotos

… gibt es heute. Derzeit bin ich doch etwas unlustig Bilder zu machen, obwohl schon wieder die ein oder anderen Dinge fertig sind. Ein Paar Handschuhe in weinrotem Feria Strumpfgarn (das hatte mir meine Mom aus dem Netto mitgebracht, als ich im Oktober hier zu Besuch war). Ich finde das Design toll, weil man die Handschuhe net ausziehen muss, wenn man sein Handy oder ein Taschentuch aus der Hosentasche ziehen möchte.
Aus diversen roten Resten ist eine 3-fädig, d.h. aus drei Fäden 4-fach Sockenwolle, gestrickte Mütze entstanden, für die ich allerdings noch ein paar Knöpfe zur Deko benötige bzw. ich habe mal in der Knopfkiste meiner Mom gewühlt und kann mich noch net entscheiden, welche ich nehmen werde. Es handelt sich hier im Prinzip nur um noch einmal dieselbe Mütze, wie ich sie schon vor nicht allzu langer Zeit in weiß gestrickt habe.
Ansonsten habe ich gestern noch ein Tuch, dass ich schon länger stricken wollte, aus Wolle Rödel Sport- und Strumpfwolle Color 4-fach (degradé) in Blau- und Grüntönen abgekettet. Es muss allerdings noch vernäht und natürlich gespannt werden.

Ansonsten sind da noch ein Paar Socken in Arbeit, d.h. die erste von beiden ist auf der Zugfahrt hier her zu meinen Eltern fertig geworden und die zweite angeschlagen. Viel weiterstricken werde ich an der zweiten Socke vermutlich nicht, da ich am 2.1. wieder zurückfahre und noch Beschäftigung brauche um die lange Zeit im Zug zu überstehen. Das Design der Socken stammt, welch ein Wunder, mal wieder von Cookie A. (Erwähnte ich schonmal, wie sehr ich ihre Socken-Designs mag?)

Apropros Zugfahrt und stricken. Da fällt mir ein nerviges Gespräch ein, dass ich im Oktober im ICE Frankfurt-Berlin hatte.
I=Ich, F=Frau die neben mir sitzt, Handlungen und Gedanken schreibe ich mal kursiv.
I: (packe Strickzeug aus und beginne an einer Socke weiterzustricken)
F: Für sowas (<- mit ganz hoher Stimme und langgezogen) habe ich ja keine Zeit!
I:  Ich habe auch keine Zeit, deshalb nehme ich sie mir einfach!
F: guckt äußerst irritiert
… etwa 10 Minuten später
F: Zugfahrten sind ja so langweilig.
I: Also mir ist nicht langweilig.
F: motzig: Sie steigen ja laut der Anzeige schon in Hildesheim wieder aus und ich fahre noch bis Berlin weiter und erst dort steige ich aus!
I: Ich steige in Hildesheim um, nicht aus.
F: Aber Sie sehen nicht so aus, als würden Sie jede Woche zweimal solche Strecken hin- und herfahren!
I: Wenn Ihnen langweilig ist, dann könnten Sie sich doch was zu lesen mitnehmen oder Sie lernen stricken oder suchen sich eine andere Beschäftigung!
F: Für S-O-W-A-S (noch langezogener als am Anfang und diesmal mit sehr abwertendem Unterton) habe ich keine Zeit!!!!
(Darauf wollte ich dann net mehr antworten. Für mich war das Gespräch beendet. Sie hat noch weiter versucht mich mit ihrer Langeweile zu nerven, aber ich habe einfach net mehr reagiert. Die Frau meinte dann zwar noch, ich sei so überaus unhöflich, weil ich ja net mehr antwortete, aber das war mir egal. Danach hat sie dann Löcher in die Luft gestarrt. Als sie auch noch anfing so genervtes Gestöhne von sich zu geben, da habe ich meinen mp3-Player rausgeholt.)
Bei der diesmaligen Fahrt hierher zu meinen Eltern hatte ich glücklicherweise eine Leseratte neben mir sitzen, die genauso wenig Redebedürfniss hatte, wie ich. Ich hoffe sehr, dass die Rückfahrt genauso entspannt wird!

 

Huch, was ist denn da schon wieder alles von den Nadeln gehüpft?

Zunächst einmal kann ich berichten, dass meiner Mom ihre Mütze um Geburtstag gut gefallen hat. Sie hätte zwar ein wenig länger sein können, damit auch die Stirn warm bleibt, aber zumindest werden jetzt ihre Ohren net mehr kalt. Ein Geburtstagskärtchen habe ich auch noch gebastelt. Sie besteht aus einer handvoll aus Resten gehäkelten Blüten und einem dickeren A4-Blatt. Inspiriert hatte mich hierzu ein anderes Ravelry-Projekt und zudem fand ich in den Geschäften auch keine Karte, die mir gefallen wollte.

Aus dem letzten noch verbliebenen “Designer-Garn” ist ein Halstuch geworden. Da es vorwiegend kraus gestrickt ist, wärmt es mir den Hals sehr gut. Das Tuch trage ich auch schon fleißig. Bevor ich anfing es zu stricken und auch während dem Stricken, war ich skeptisch ob die drei Farben denn miteinander harmonieren würden. Im Endeffekt bin ich mit den Farben dann doch sehr zufrieden.
Es handelt sich bei dem Schal um eine etwas abgewandelte “Mara”. Ich habe die Zunahmen anders gestrickt, da ich sie nicht so löchrig wollte. Ich finde diese Löcher neben der Mitte passen net zu einem kraus gestrickten Schal. So habe ich im kraus gestrickten Mittelteil die Zunahmen als “kfb” gemacht. Für den Rand habe ich die Zunahmen verschränkt aus den Querfäden links und rechts der Mittelmasche gestrickt. Beim Rand habe ich dann auch noch das 1×1-Bündchen-Muster weggelassen und die Maschen direkt verdoppelt.
Um das Garn möglichst vollständig zu verstricken, hatte ich zunächst mit dem dunkelblauen begonnen und so lange die Hin- und Rückreihen gestrickt, bis meine Waage mir sagte, dass ich gleiche Mengen an Garn in dunkelblau und grau hatte. Anschließend habe ich dann alle zwei Runden die Farbe gewechselt bis ich noch ungefähr soviel Garn hatte, dass ich noch zwei Reihen jeweils damit stricken konnte. Und davor hatte ich dann auch noch eine Rippe in rot eingearbeitet. Dann begann ich den Rand in Rot und habe nach ein paar Reihen nochmal die beiden anderen Farben für je eine Hin- und Rückreihe eingearbeitet.

Das dritte Bild ist übrigens meine bereits im Juli fertig gewordene Mütze “Little Things”, die ich hier bislang noch net gezeigt hatte.

Ein stressiges Semester geht zu Ende

In den letzte paar Wochen und Monaten habe ich nicht wirklich viel Strickiges fertiggestellt. Das einzige fertige Objekt ist ein Schal. Es ist der Annis Shawl aus der Knitty, gesfertigt aus Zitron Unisono in Grüntönen (Farbnr. 1270).

Ansonsten stricke ich noch an einer Mütze aus restlichem Garn in wollweiß. Es handelt sich um das Design Little Things von Veera Välimäki. Es ist ein sehr einfaches Design, wie ich finde. Gerade durch diese Einfachheit empfinde ich die Mütze als sehr kleidsam.
Ansonsten arbeite ich immernoch an den Socken für meine Mom, von denen ich inzwischen zumindest schonmal eine fertig habe.

2012-assymetr-dreieck-kaffeefarben

Chaos…

… herrscht zurzeit bei mir. Ich bin zum neuen Jahr schon wieder umgezogen, wegen Problemen mit der Vermieterin.
Jetzt wohne ich “auf dem Dorf” bei einer Freundin zur Untermiete. Ich finde es hier sehr nett und es ist sehr viel ruhiger als in der Stadt. Ein bisschen nachteilig ist die hiesige Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, aber damit kann ich leben, da ich hier den Bahnhof fast vor der Haustür habe.
Mein Zimmer ist noch etwas chaotisch, da ich noch immer net alle Kartons ausgepackt habe. Die unausgepackten Kartons enthalten vor allem “Büro-Kram”. Bislang habe ich noch keinen Schreibtisch und habe daher nur das wichtigste Schreibzeugs, was ich momentan für die Uni brauche, ausgepackt.

Gestrickt habe ich hier bislang auch schon ein wenig. Doch wesentlich produktiver war ich, als ich über die Feiertage bei meinen Eltern war. Kurz vor dem Weihnachtsurlaub wurde diese Mütze fertig.
Im Zug auf den Weg zu meinen Eltern wurden die Socken für meinen Onkel fertig. Die Socken sind doch keine “Hexagons” geworden, da er sich mit doppeltem Faden gestrickte Socken wünschte und dies bei den “Hexagons” nicht so gut ist. Ich habe ein bissel improvisiert. Es sind eigentlich glatt rechte Socken mit Seiten-Zöpfchen und Herzchenferse.
Bei meinen Elternhabe ich dann noch ein Tuch gestrickt.

Und schließlich kurz nach dem Einzug in die Wohnung hier habe ich noch mein braunes assymetrisches Dreieckstuch fertiggestellt.